Grube Klostergrube

Klostergrube

Das Grubenfeld der Klostergrube lag hauptsächlich südlich und südöstlich der ehemaligen Schäferei Kaltenborn es trug die Nr. 369. Es umfasste ca. 94.000m², mit 8 Tagesschächten. Der Abbau fand, da die Klostergrube sich am Rand des Tertiärbecken und somit im Ausgehen der Lagerstätte befand, wo die Flöze sich in Richtung Oberfläche ausdehnen, in relativ geringer Tiefe von ca. 10 - 15m statt. Im Bereich des Kloster Kaltenborn war der Abbau so nah an der Oberfläche, dass den Bergleuten gelegentlich die Gebeine der Mönche entgegen gefallen sein sollen. Das Feld entstand aus kleineren Grubenbereichen, deren Auskohlungsrechte zum Teil die Mansfelder Gewerkschaft und der Bankier H. F. Lehmann aus Halle hatten.