Klostermühle
1517: Paul Vetter und seine Frau Catharina überließen dem Kloster Kaltenborn den Ziegelhof samt Garten und Wiese bei der Kaltenborner Klostermühle für 15 Gulden
1532: überließ das Kloster Kaltenborn diese Ölmühle samt Haus, Hof und Garten dem Gregor Ziegler, dessen Frau Margarethe und Sohn Hans auf Lebenszeit gegen einen jährlichen Zins von 3 Gulden und einer Tonne geschlagenem Öl. Die Ölmühle: Eine außen vor dem Kloster am Klosterteich gelegene Mühle.
(Ölmühle und Klostermühle - gleich zwei Mühlen vor dem Kloster Kaltenborn?)
1420: Siegfried Kalb zu Beyernaumburg verkaufte 3 Schillinge Zins von der Mühle „bei der Mühle des Klosters, zwischen Emseloh und dem Kloster“, die dem Pfarrer zu Riestedt lehnte.
Einnahmen & Verpachtung (16. Jh.): Nach der Aufhebung des Stifts verblieben die Mühlen in der Verwaltung bzw. Nutzung des Amtes Sangerhausen und der Gemeinde Riestedt. In den Klosterrechnungen von 1583 und 1586/1591 werden regelmäßig 30 Gulden Einnahme aus der „Probstmühle Tagzeit“ aufgeführt (pachtweise genutzt u. a. von Michael Müller und Wolf Graupe)
1727: In einem Attestat des Amtes Sangerhausen von 1727 bezüglich der Frohndienste der regionalen Müller wird vermerkt, dass der Müller zu Kaltenborn ¼ Land zur Mühle besitzt, welches er vergarte (bestellte), und damit seine Mühlenarbeit verrichtete, ohne zu allgemeinen Fuhren oder Frohndiensten verpflichtet zu sein.